Situation am S-Bahnhof Lichtenrade suboptimal

Nach den Sommerferien wurde nach dem Abriss des alten Bahnsteigs der neue 2 Mio. € teure Ersatzbahnsteig des S-Bahnhofs Lichtenrade in Betrieb genommen. Zwar konnte dadurch eine längere Sperrung des Bahnhofs vermieden werden, doch gibt es auch Beschwerden aufgrund der schwierigeren Erreichbarkeit. Und es gibt zu wenig Fahrradabstellmöglichkeiten.

Einladung zur Fahrradtour

Wir möchten für die Umsetzung eines Radschnellwegs entlang der Bahntrasse der S-Bahnlinie 2/Dresdner Bahn werben und Sie mit auf eine kleine Radtour nehmen, bei der deutlich wird, welche Verbesserungen sich für den Radverkehr durch den Bau dieses Radschnellwegs ergeben würden. Entlang der Wegstrecke liegen einige Orte, die Gegenstand der aktuellen Diskussion sind und auf die wir aufmerksam machen wollen.

Wir wollen die U-Bahnlinie 6 bis nach Lichtenrade verlängern

Keine überfüllten Busse, kein Stau - ohne Umsteigen in die Innenstadt. Eine Verlängerung der U-Bahnlinie 6 steigert die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel. Denn die U-Bahn kann viel mehr Personen in kürzerer Zeit befördern als derzeit die Buslinien M76 und X76. Sie entlastet damit zugleich die Hauptverkehrsader B 96.

Anzahl der Trinkbrunnen in Berlin wächst kontinuierlich – nur nicht in Tempelhof-Schöneberg

Aktuell gibt es 187 Trinkbrunnen in Berlin, die von den Berliner Wasserbetrieben errichtet worden sind. 200 sollen es in diesem Jahr noch werden. Bis 2025 soll die Zahl auf 260 anwachsen; also jährlich 15 neue Brunnen ab 2022. Ursprünglich war vorgesehen, die Standorte entsprechend der Einwohnerzahl der Berliner Bezirke aufzuteilen. Doch in Tempelhof-Schöneberg gibt es nur zwei Trinkbrunnen.

Lichtenrade und Marienfelde wachsen

Berlins Bevölkerung ist in den letzten zehn Jahren um gut 10 Prozent gewachsen. Dieses Wachstum hat sich verlangsamt und im Jahr 2020 ist die Bevölkerung erstmals seit 2004 wieder leicht zurückgegangen. In den Ortsteilen Lichtenrade und Marienfelde werden in den nächsten Jahren weitere Wohnungsbauvorhaben angegangen.

Die Kosten für die Schulbauoffensive laufen aus dem Ruder - daran hat die Senatspolitik einen großen Anteil

Die Kosten für die Berliner Schulbauoffensive sind innerhalb von nur drei Jahren von 5 Mrd. auf 14 Mrd. € (Stand 31.12.2020) explodiert. Rechnet man die Mehrkosten aus der bald geltenden Novelle des Berliner Energiewendegesetzes von ca. 10 % hinzu, wird sie nach heutigem Stand insgesamt 15 Mrd. € verschlingen. Das HOWOGE-Modell sowie der neue Schulbautyp der Compartmentschule sind Kostentreiber.

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