Pläne sehen vor, den Standort dergestalt zu erweitern, dass eine Vervierfachung der Arbeitsplätze am Standort Marienfelde erfolgen soll. Hierdurch wird eine Intensivierung der verkehrlichen Erschließung erwartet, so dass eine Verkehrsuntersuchung beauftragt worden ist, die derzeit vom Bezirksamt ausgewertet wird.

Die Medien hatten bereits darüber berichtet - und das Umweltbundesamt (UBA) stellt sein Vorhaben auf der eigenen Homepage im Grundsatz vor: 300 zusätzliche Arbeitsplätze sollen durch den Ausbau als Laborstandort am Schichauweg entstehen.

Es muss erst noch Baurecht geschaffen werden

Doch bis dahin sind noch einige Schritte notwendig, denn es besteht aktuell kein Baurecht. Zunächst müsste vom Land Berlin der Flächennutzungsplan (FNP) geändert werden als Voraussetzung dafür, dass im Anschluss ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt werden kann, welches erfahrungsgemäß durchschnittlich ca. 3 Jahre dauert.
Außerdem wäre das UBA wegen der erheblichen Eingriffe in die Natur verpflichtet, Ausgleichsmaßnahmen in größerem Umfang zu finanzieren. Diese könnten aber in unmittelbarer Nähe im und am Gelände des Freizeitparks Marienfelde erfolgen, da dieser in den nächsten Jahren ökologisch aufgewertet werden soll.

Die Kreuzung des Schichauwegs an der Motzener Straße dürfte dann verändert werden

Der Knotenpunkt des Schichauwegs mit der Motzener Straße ist nicht optimal gestaltet. Gerade Radfahrer, die in westlicher Richtung auf dem Schichauweg geradeaus fahren wollen, können nicht direkt queren. Daher geht das Erschließungskonzept davon aus, dass diese Kreuzung baulich verändert werden muss. Hierbei ist derzeit bei der Prüfung noch alles offen - vom Kreisverkehr bis zur ampelgeregelten Kreuzung.

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