In Lichtenrade gibt es viele Wohnstraßen mit grobem Kopfsteinpflasterbelag. Für Radfahrer ist es eher „erschütternd“, diese Strecken zu befahren. In Gesprächen mit der Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade gab es die Übereinkunft, erste Straßen vorzuschlagen, deren Straßenbelag fahrradfreundlicher gestaltet werden soll.

Oberste Priorität haben insbesondere die Prinzessinnenstraße als Bindeglied zwischen Bahnhofstraße und Mauerweg, die Grimmstraße westlich der Halker Zeile und die Rehagener Straße im Abschnitt am Ulrich-von-Hutten-Gymnasium.
Über das AZ Lichtenrade ist ab 2023 geplant zu untersuchen, die Befahrbarkeit und Gehwegbarrierefreiheit in Seitenstraßen der Bahnhofstraße zu verbessern. Dies kann konkret aber erst nach Beendigung des Umbaus der Bahnhofstraße ca. 2025 angegangen werden.

Auch im Dichter- und Komponistenviertel wäre es z.B. für die Lessingstraße und die Beethoven- oder Mozartstraße künftig eine Option, die Befahrbarkeit für Radfahrer zu verbessern. Da sich in einer Befragung im Dichterviertel viele Einwohner für den Erhalt des Kopfsteinpflasterbelags ausgesprochen habe, gibt es zwei Möglichkeiten, die geprüft werden sollen: Entweder wird der mittlere Bereich asphaltiert und die Seitenränder – quasi die Parkstreifen – bleiben unverändert. Oder aber man testet ein Verfahren, bei dem die Kopfsteine geschliffen und die Zwischenräume verfüllt werden, um das Erscheinungsbild belassen zu können.

So wie in dieser Straße in Lichterfelde (Jungfernstieg) könnte es auch bald in ausgewählten Straßen in Lichtenrade aussehen:

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