Am Volkstrauertag wird den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Traditionell beteiligt sich die CDU Lichtenrade an der ökumenischen Gedenkfeier auf dem Friedhof an der Paplitzer Straße.

Gemeinsam mit unserem Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak, der traditionell eine Rede am Denkmal der Gefallenen der beiden Weltkriege hielt, dem Lichtenrader Bezirksverordneten Hagen Kliem und weiteren Mitgliedern der Lichtenrader CDU sowie Anwohnern aus Lichtenrade nahm ich auch dieses Jahr wieder an der Gedenkfeier teil.

Das Anliegen des Volkstrauertages bleibt (leider) immer aktuell. Zwar herrscht in Deutschland seit über 70 Jahren Frieden, doch ist die Vergangenheit über Jahrhunderte von Kriegen geprägt. Die Erinnerung an die Opfer, aber auch an das Leid, welches Krieg und Hass mit sich bringen, muss aufrecht erhalten werden, um den Frieden zu wahren und den Frieden in die Welt hinauszutragen. Millionen von Menschen leiden jedoch auch heute unter Krieg und Verfolgung, Unterdrückung und Folter - weil sie einer anderen Ethnie angehören, eine andere Religion ausüben, andere politische Überzeugungen haben oder einfach nur ein freies Leben führen wollen. Denkt man zurück bis zu den Wurzeln der Menschheit, so haben Machtstreben, Gier, Fanatismus, politischer Wahn, religiöser Eifer, Sklaverei, Kampf um Ressourcen, Terrorismus und Hass in den vergangenen Jahrtausenden unfassbar viele Menschenleben ausgelöscht. Der Volkstrauertag soll bewusst machen, dass Frieden nicht selbstverständlich ist, sondern etwas, was es zu bewahren und schützen gilt.
Abschließend möchte ich Dietrich Bonhoeffer zitieren: "Friede auf Erden (Lukas 1, 14), das ist kein Problem, sondern ein mit der Erscheinung Christi selbst gegebenes Gebot..."

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