Zum Plenum am 20. Mai hat die CDU-Fraktion einen Antrag eingebracht, der dahingehend unterstützen soll, dass Pilotprojekte starten können, um herauszufinden, ob die Schulreinigung in Eigenregie bessere Reinigungsergebnisse bringt als das derzeitige Modell der Vergabe der Reinigung an Fremdfirmen.

Ich bin der Auffassung, dass wenn die Initiative "Schule in Not" in vielen Bezirken unterstützt worden ist, langsam mal Bewegung in die Sache kommen muss. Die Kritik an Reinigungsleistungen ist berechtigt, aber - das will ich ganz deutlich sagen - nicht überall, da einige Firmen bzw. Reinigungskräfte auch wirklich gute Arbeit leisten. Zusätzliche Tagesreinigungen und pandemiebedingte Mehrleistungen haben zu Verbesserungen geführt. Doch wenn sich eine solche Initiative berlinweit gründet und die Schulreinigung oft Thema sogar in Schülergremien ist, sehe ich Handlungsbedarf. Dabei darf man aber nicht übersehen, dass es damals bei der Vergabe der Reinigungsleistungen an Private auch Gründe gab, die man nicht einfach unter den Teppich kehren kann.

Worten müssen nun Taten folgen

Doch ist es mein Anspruch, nun Worten auch Taten folgen zu lassen, damit mit einem Pilotprojekt zum Beispiel an 4-5 Schulen in meinem Heimatbezirk Tempelhof-Schöneberg überhaupt erst die Grundlage dafür geschaffen wird, dass man die beiden Modelle "Eigenleistung durch die Bezirke" und "Fremdvergabe der Schulreinigung" vergleichen und damit entscheiden kann, welches der Modelle mit welchem Aufwand zu einer besseren Reinigungsleistung und damit zu saubereren und hygienischeren Schulen führt. Auf dieser Grundlage soll nach der Pilotphase entschieden werden, welchen Weg Berlin künftig beschreiten will.

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