Dieser Radweg würde ein zügiges und sicheres Vorankommen mit dem Fahrrad in die Innenstadt, aber auch umgekehrt zu den zahlreichen Arbeitsplätzen in den Industrie- und Gewerbegebieten in Mariendorf und Marienfelde entlang der Bahntrasse ermöglichen.

Vor einigen Jahren wurde diese Radschnellverbindung schon einmal angeprüft, doch leider verworfen. Seitdem tut sich jedoch was an mehreren Projekte entlang der Bahntrasse. Der Radweg könnte sogar über Lichtenrade hinaus bis zum Flughafen BER fortgesetzt werden.

Machbarkeitsstudie muss angesichts der Wachstumsimpulse in der südlichen Region erstellt werden

Daher fordern mein Kollege Roman Simon aus dem Mariendorfer Wahlkreis und ich in einem Antrag den Senat auf, unter Berücksichtigung der neusten und künftigen Entwicklungen eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzung des Radschnellwegs zu erstellen. Denn vor dem Hintergrund der prognostizierten anhaltenden Wachstumsimpulse in der südlichen
Region Berlins ist eine Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg entlang der S2/Dresdner
Bahn bis nach Lichtenrade zwingend geboten. Fahrradfahren in Berlin wird nur dann sehr viel
attraktiver, wenn längere Strecken mit dem Rad konfliktfrei, zügig und möglichst ohne Zwischenstopp zurückgelegt werden können. Solche Strecken können für Entlastung des ÖPNV und der Straßen sorgen.

Da die Trasse aufgrund des Ausbaus der Dresdner Bahn eh in der Neuordnung begriffen ist, hätte man schon viel früher mit dem Radschnellweg beginnen und ihn parallel errichten müssen.
Die CDU-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg hat einen ähnlich lautenden Antrag eingebracht und hierfür eine deutliche Mehrheit bekommen.

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