In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz am 10. Juni 2021 hat die R2G-Koalition den Antrag der CDU-Fraktion abgelehnt, eine Machbarkeitsstudie für den konkreten Bau eines Radschnellwegs an der Trasse der Dresdener Bahn/S-Bahnlinie 2 in Auftrag zu geben.

Der Antrag der CDU-Fraktion greift eine Voruntersuchung auf, die diesen Weg in Sachen Attraktivität und Reisegeschwindigkeit mit den Noten 1,0 und 2,0 hervorragend bewertet hat. Bei den Potentialen hat diese Voruntersuchung jedoch außer Acht gelassen, dass die neuen Entwicklungsgebiete Marienhöfe und Marienpark an diesen Schnellweg angeschlossen und der Fernradweg Berlin-Leipzig an der Stadtgrenze in Lichtenrade hervorragend angebunden werden kann. Daher schneidet die Strecke hier in der Studie schlechter ab.

SPD, LINKE und Grüne haben kein Wort zur Begründung der Ablehnung geäußert. Staatssekretär Streese meinte, die Kosten seien wegen Rampen- und Brückenbauwerken, die vermutlich errichtet werden müssten, etwas teurer. Gänzlich ausschließen wolle er aber nicht, dass dieser Weg in der Zukunft Wirklichkeit werden könnte.

Meine Kollegen aus Marienfelde, Scott Körber, und Mariendorf, Roman Simon MdA, werden sich gemeinsam mit mir dafür einsetzen, dass der Radschnellweg im Interesse der Menschen aus dem Süden Berlins so schnell wie möglich umgesetzt werden kann.

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