Ein auf Initiative der CDU-Fraktion gestarteter zweiter Anlauf hatte Erfolg. Das Gebiet rund um Nahariya- und Skarbinastraße wurde in das Förderprogramm aufgenommen. Eine Große Chance, die Probleme im Gebiet angehen und Schritt für Schritt bewältigen zu können.

Zum Jahresbeginn startete das Quartiersmanagement im Nahariyakiez. Im vergangenen Jahr wurde der Träger AG SPAS mit der Aufgabe betraut, der auch schon für das Ende des letzten Jahres aus der Förderung entlassene QM-Gebiet Schöneberger Norden zuständig war. Die Dauer der Förderung beträgt mehrere Jahre und hängt letztlich von den konkreten Erfolgen ab, die erzielt werden konnten.
Anfangs steht jedoch zunächst die Bildung von Strukturen und der Aufbau von Kontakten und Netzwerken im Vordergrund sowie die Schaffung eines Quartiersrates. Dies ist ein Gremium, in das die Anwohnerschaft Einwohnerinnen und Einwohner, die im Fördergebiet wohnen müssen, wählte, die an den verschiedenen Projekten beteiligt werden und selbst über die Vergabe von Geldern aus dem Quartiersfonds (ein Betrag von jährlich ein paar Zehntausend Euro) entscheiden.

In dem Gebiet rund um die Nahariya- und Skarbinastraße leben mehr als 8.500 Menschen (Stand 12/2018) leben. Nachdem sich die Sozialdaten in dem Wohngebiet weiter erheblich verschlechtert hatten, konnte der Bezirk auf Initiative der CDU in einem zweiten Anlauf erreichen, dass die Großsiedlung ab dem 1.1.2021 als QM-Gebiet unterstützt wird, um den Abwärtstrend der Gebietsentwicklung zu stoppen. Hierbei muss auch die Vermieterseite stärker in die Pflicht genommen werden, damit eine Aufwertung erfolgreich sein kann. Ich begrüße den QM-Start sehr und werde mich als Lichtenrader Abgeordneter in den nun beginnenden Prozessen einbringen.

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